Von Toblach nach Triest

Die Fahrradreise auf dem Friedensweg

Der Radreiseweg von Toblach nach Triest entspricht weitgehend dem Friedensweg, wie er von den Dolomitenfreunden dargestellt wird.

http://www.dolomitenfreunde.at/

http://gebirge.twschwarzer.de/

Eine Vielzahl von Openair-Museen ermöglichen es, den Frontverlauf 1915- 1918 an wichtigen Stellen nachzuvollziehen, worauf in den Reiseunterlagen mehrfach hingewiesen wird. In Südtirol bereitet man sich auf die 100-jährige Wiederkehr des 1.WKs vor, ebenso wie in Slovenien. das mit großen Anstrengungen den Friedenspark Sabotin anbietet.

http://www.potimiruvposocju.si/

http://www.kobariski-muzej.si/

www.petervonk.de/wwa2/02e8c4985d0b9a60d/02e8c4985d0f55f2b/02e8c49b2209a5401.html

Im restlichen Italien (Friaul) haben wir nur ein Museum gesehen. (Castelnuovo)

http://www.turismofvg.it/Erste-Weltkrieg

Viele Museen, die z.B. die einen sinnlichen Eindruck von den wiederhergestellten Stellungen im Hochgebirge ermöglichen, waren wegen des Wetters geschlossen. In den Tälern wurden die Toten beerdigt, nach dem Krieg wurden die Toten nach Nationen getrennt nach Kobarid (Italien) und Tolmin (Österreich/Ungarn) in sogenannt Beinhäuser gebracht.

Die deutschsprachigen Österreicher wurden vom faschistischen Deutschland in ein Massengrab umgebettet, während die Nichtdeutschen in Nasswand bei Toblach zu zweit in einem Grab unterkamen.

Bilder vom 1. Weltkrieg

Technisches

Die Etappen orientierten sich an den Städten Toblach, Oberdrauburg, Triest, jeweils zwischen 35 und 75 km lang. Zum Teil konnten Teilstrecken mit dem Zug abgekürzt werden. Wir haben alle Touren bewältigt, obwohl wir nur zwischen wenig geübt bis öfter fahrend einzustufen und 5856 bzw. 63 Jahre alt sind. Bärbel hatte sich entschlossen, ihre geringere Übung durch ein Ebike zu kompensieren.

Die Reise wurde von Wikinger angeboten, ist aber für ungefähr den gleichen Preis auch bei anderen Anbietern zu finden. Überrascht waren wir, als wir in Toblach nicht die Papiere von Wikinger, sondern von Funaktiv erhielten, die als Tour-Veranstalter auftraten. Im weiteren Verlauf war Funaktiv auch unser Ansprechpartner.

 

Start in Toblach

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Wir (2 Frauen, ein Mann) hatten uns entschlossen, vor und nach der Tour 2 Tage zusätzlich in Toblach zu buchen, um uns in Ruhe auf die Tour vorzubereiten. (Immerhin mussten wir 900 km anreisen, dann direkt aufs Fahrrad, bzw. nach der Radtour direkt ins Auto, erschien uns wenig erholsam) Die Bedienung im Hotel Sonne war freundlich, das Essen gut, die Berge wunderbar, nur das Wetter spielte nicht mit. Kalte Tage waren vorhersehbar, also musste auch mehr Kleidung zum Wechseln mitgenommen werden. Die geplanten Wanderungen und die Besichtigung des Freilicht-Kriegsmuseums fielen nicht ins Wasser, sondern lagen unter dem Schnee.

Den Toblacher See, das Toblacher Naturkundemuseum mit einem Teil über den 1. Weltkrieg in den Dolomiten konnten wir aber besichtigen. Das Hotel liegt nah am Bahnhof und am Drau-Radweg.

Vor Beginn der Tour mussten wir die Räder und die Reiseunterlagen in Empfang nehmen. Außer uns nahm niemand an der Tour teil. Die sonst übliche Einführung würde der Veranstalter wohl gerne ausfallen lassen, allerdings würde er natürlich kommen, wenn wir darauf bestünden. Bärbels Ebike war allerdings nicht auf ihre Körpergröße eingestellt, der Akku weigerte sich aufzuladen, so dass wir um ein Treffen baten. Freddy, der Vertreter von fun-aktive, erschien auch und klärte mit uns in kleiner Runde den Tourverlauf, gab einige Tips und stellte das Rad auf die passende Größe ein. Er tauschte auch den Akku aus.

 

 

Beginn der Tour: Toblach Oberdrauburg


 

Trotz Temperaturen   wenig über Null starteten wir am nächsten Morgen. Der Drau-Radweg hat auf diesem Abschnitt ein Gefälle von 600 m, so dass wir uns nicht anstrengen mussten. Auch die  Temperaturen stiegen, die Sonne schien, so dass wir an der Galitzenklamm bei Linz eine große Pause machen und die äußere Zwiebelschicht ablegen konnten.

Der vorbildlich gepflegte Drau-Radweg war einmal durch eine „Hangrutschung 2010“ unterbrochen. Das 2. Mal mussten wir den Weg verlassen, weil ein Nebenfluss den Weg überschwemmte.

Trotzdem kamen wir ohne Schwierigkeiten in Oberdrauburg an. Ausser uns gab es an diesem Pfingstmontag kaum Gäste in dem Dorf, abgesehen von 2 Maikäfern. Das Hotel war geräumig, alt, aber gepflegt. Die Wirtin betonte, dass sie die Zutaten(besonders das Fleisch) selbst in der Umgebung einkaufe.

 

Von Oberdrauburg nach Feistritz

Alle Etappen waren in den Unterlagen mit einer verbalen Beschreibung, einem Höhenprofil und einer Karte dargestellt, so dass wir wussten: Morgens geht es zunächst mit einem Transporter auf den Plöckenpass? Nach der Abnfahrt fahren wir bei  strahlender Sonne den Geiltalradweg über Kötschach-Mauthen bis nach Feistritz.

Das Kriegsmuseum in Kötschach war, wie viele andere Museen, noch nicht geöffnet. Bleibt uns nur dieser Hinweis auf eine Website:

www.moesslang.net/museum-mauthen.htm und das Foto von einem Ausstellungsflyer.

Am **See mussten wir ein passendes Plätzchen für eine Pause suchen und fanden es im 2. Seebad. An vielen Stellen wurde noch gebaut. Wir waren eben noch vor der Saison unterwegs.

Bilder von Oberdrauburg nach Feistritz

Der Start auf dem Pass

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Bergab auf der Straße

Flyer zu Hunden im 1 Weltkrieg

 

Rastplatz auf dem Geiltalradweg

 

Geiltalradweg

Pressegger See

Hotel in Feistritz
 

Von Freistritz nach Bled

 

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Von Feistritz ging es zunächst einmal 200 m hoch. Nach kurzer Zeit waren wir in Slowenien in einer beeindruckenden Gebirgslandschaft, geprägt durch den Triglav. Im Skigebiet Kranjska Gora machten wir unsere erste Pause, bevor wir auf dem Radweg um den Triglav herum fuhren. Vor Bled  ging es in einer langen und für unser Gefühl steilen Abfahrt  bis zu einem Bauernhof herumter, wo wir einen türkischen Kaffee bekommen konnten. Die letzten 15 km fuhren wir meist abwärts durch ein Naturschutzgebiet über einen Schotterweg. (Bis Bled musste ich dann meinen Hinterreifen mehrfach aufpumpen)

Endlich in Bled angekommen, haben wir zunächst Schwierigkeiten, uns mit der Sprache auf den Straßenschildern anzufreunden. Als wir endlich nach mehreren Gesprächen (in Englisch) den Weg gefunden haben, sehen wir, dass unser 4 Sterne-Hotel nahe am See liegt.

Hier können wir uns um unsere lädierten Fahrzeuge kümmern. (Ich flicke im Hotel einen Reifen, bzw. ziehe den Ersatzreifen ein, Bärbel teilt  Freddy mit, dass die Schaltung an dem Ebike kaum noch funktioniert und der Akku nicht geladen werden kann).

Uns macht  auch Sorgen, dass wir um 8:30 h am Bahnhof sein müssen, aber unser Gepäck erst um 8:00 h von uns im Hotel an den Service übergeben werden kann.

 

 

Von Bled nach Cividale (50 km)

Stress am Morgen: Die Gepäckabholerin kommt später. Die Fahrkarten müssen wir selbst kaufen. Bärbel soll doch noch ein neues Ebike bekommen, das dann auch mit der Verkäuferin und einem Techniker vor der Tür steht. Das Rad ist allerdings nicht auf ihre Körpergröße eingestellt, der Akku ist evtl. nicht geladen, Verständigung mit den beiden ist fast unmöglich, wir müssen in 30 Minuten am Bahnhof sein. Bärbel lehnt es unter diesen Voraussetzungen ab, weiter das neue Rad einzurichten und wir fahren los. Einmal verfahren wir uns, fragen aber einen freundlichen Mann nach dem Bahnhof und sind dann rechtzeitig da. Wir haben sogar noch Zeit, uns mit der Frau, die unser Gepäck transportiert hat, zu unterhalten. Mit dem Gepäck und den Rädern im Zug fahren wir 1 Stunde bis nach Most na Soci. Dort wird unser Gepäck abgeholt, wir trinken in Ruhe einen Kaffee. Als wir dann weiterfahren wollen, merken wir, dass der Ersatzschlauch, dessen Ventil nicht passte, die Luft nicht hielt. So kam der geflickte Schlauch wieder zum Einsatz. (Er hielt dann bis zum Ende der Tour.)

An der Grenze nach Italien sollen wir den Radweg nutzen, der von der Straße weg ziemlich steil nach oben führt. Wir nehmen leider den falschen Weg und müssen wieder zurück.

Wir sind auf der Südseite der Alpen und die Landwirtschaft ist noch nicht industrialisiert. Da bleiben wir manchmal stehen, um uns  näher anzusehen, was das alles wächst.

An vielen Stellen werden wir an den 1. Weltkrieg erinnert: In Kamno wurden die italienischen Toten des 1. WK beerdigt. Am Isonzo fanden 12 Schlachten statt, an die auch im Kriegsmuseum kobarid erinnert wurde. Vorbildlich, wie Slovenien die Schrecken des 1.WK verarbeitet und den Touristen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stellt, sich zu informieren.

(Sabotin Park Miru, WEG DES FRIEDENS von den Alpen bis zur Adria, uva.)

Vor dem Museumsbesuch machen wir an der Hauptstraße Pause und beobachten, wie Erwachsene mit jeweils 2 Kindern Radfahren üben.

In Slovenien ist es uns nicht gelungen, auf unsere EC-Karten (Post, Sparkasse) Geld zu bekommen.

Nachmittags fahren wir dann nach Cividale in Italien. Hier können wir auch Bargeld aus dem Automaten holen. Das Hotel hat im Hof eine Fahrradbox, die wir nutzen können.

Abends können wir dann die Stadt besichtigen. Wir wollen einmal richtig italienisch essen und gehen in ein Restaurant. Die Bedienung hatte große Probleme, unsere kreative Gestaltung des Menues zu akzeptieren (z.B. Käse zum Abschluss, Nudeln als Hauptgang), das Essen war aber gut.

 

Bilder Von Bled nach Cividale

Hier hat man Zeit
der Soca (Isonzo)

Von Cividale nach Gradisca (40 km)

Wir haben zwar täglich im Internet die Wettervorhersagen angesehen (in jedem Hotel gab es einen kostenlosen WLan-Zugang) und Regen erwartet, aber jetzt war es soweit: Bereits beim Frühstück konnten wir die Regentropfen hören. Zwar waren es nur 40 km, aber das schwierigste war der Entschluss, nicht auf besseres Wetter zu warten, sondern durchzustarten.

Wir fahren auf kleinen Straßen durch niedrige Weinberge, verpassen also keine großartige Gebirgslandschaft. Zwischendurch wärmten wir uns in einer Trattoria, der auch ein Weinhandel angeschlossen war. Für unser Gefühl passten wir nicht wirklich in den gepflegten Rahmen und wir verdrückten uns in eine Ecke, wo wir netterweise zum Kaffee auch noch Croissants bekamen.

Im heftigen Regen fanden wir auch den Weg nicht mehr. Ein Polizist, der im Wagen sitzen blieb, zeigte uns die ungefähre Richtung nach Gradisca, und ein netter BMW-SUV-Fahrer führte uns überauf die richtige Straße.

In Gradisca wurden wir sehr freundlich im modernen Hotel empfangen, durften die nassen Räder in den Vortragsraum stellen und konnten in den Zimmern die nassen Sachen zu trocknen versuchen. (Zum modernen Hotel gehörte auch, dass im Zimmer kein Kleiderschrank existierte)

 

Bilder Von Cividale nach Gradisca

 
 

Von Gradisca nach Triest (40 km)

Auch der letzte Tag ist verregnet. Die ersten Kilometer kamen wir ohne Regen vorwärts. Das erste aufkommende Schauer wollten wir beim Kaffee an einem Landgasthof vorüberziehen lassen.

Es wurde aber ein Dauerregen, durch den wir dann weiterziehen mussten. Richtig heftigen Regen haben wir versucht an einer Haltestelle oder in einem Supermarkt zu umgehen, die letzten 20 km hatten wir keine Hoffnung mehr auf Wetterbesserung. Wir fuhren also durch, sahen nur wenig von Mittelmeer, vom Schloss Miramare und der Promenade in Triest.

Das letzte Stück Radweg in Triest war ungepflegt und wechselte die Strassenseiten bei relativ viel Verkehr.

Egal, wir waren froh, als wir in der Fußgängerzone unser Hotel entdeckten, dessen 4 Sterne nicht ganz zu unserer abgekämpften Erscheinung passten. Anders als die anderen Hotels waren die Triester nicht auf Radfahrer eingestellt. Ein Manager fand jedoch einen Abstellplatz in einem anderen Hotel, so dass wir unsere Räder abgeben konnten.

Danach konnten wir uns in den sehr gepflegten Zimmern ausruhen und 2 Tage lang Triest kennenlernen.

Wir nutzten den folgenden Sonnentag für eine Schiffahrt nach Muggia, den darauf folgenden Regentag für eine Fahrt zur Tropfsteinhöhle. (Beide Fahrten sehr günstig: 7,50 € hin und zurück mit dem Schiff, 1,75 4 Stunden Busfahrt)

Nach Toblach fuhren wir mit dem Bus um 6:40 zurück(ca.20€)

Bilder von Gradisca nach Triest

 

Radfahren in drei Ländern

Die Radwege entlang der Drau waren gut befahrbar, meist gut vom Autoverkehr getrennt. Wo Auto- und Radverkehr zusammenkommen, sind die Regeln deutlich.

Auch der Geil-Radweg in Kärnten war gut befahrbar, ebenso der Weg durch die Alpen in Slowenien, dieser war sogar völlig unabhängig von der Straße. Allerdings ging das letzte Stück bis Bled über einen 10 km langen Schotterweg durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet.

Nur die 2 Etappen vor Triest mussten wir auf der Straße durch verschiedene Städte fahren, als zusätzliches Handicap noch in z.T. heftigem Regen. Allerdings sorgte dieser Regen evtl. auch dafür, daß nur wenige am Verkehr teilnahmen. In heftigsten Platzregen fanden wir zwar nach der Beschreibung die ungefähre Richtung, waren aber nicht mehr auf der richtigen Straße.

Ein BMW-SUV hielt in dieser Situation an, fragte, wohin wir wollten und geleitete uns über eine Straßenkreuzung und einen Kreisverkehr, bis wir wieder auf dem richtigen Weg waren.

Besonders auf dem letzten Stück vor Triest wurden wir von rücksichtslosen LKW und PKW von der gegenüberliegenden Seite aus nassgespritzt.

Sobald wie möglich folgten wir dem Tip von Freddy, auf der Promenade neben der Straße am Meer entlang zu fahren. Außer wenigen Anglern war bei dem Wetter eh niemand da.

 

In der Regel waren auf der gesamten Route die Richtungsänderungen durch grüne Pfeile auf einem schwarzen Kreis gekennzeichnet. Zweimal haben wir die Orientierung verloren: Das war einmal bei der Grenze von Italien nach Slovenien der Fall, wo der Weg bald zu Ende war. Schlimmer war es auf dem Weg nach Gradisca, wo uns nur die Polizei und ein freundlicher Autofahrer im heftigen Regen weiter halfen.

Da wir nur ganz geringe italienische Sprachkenntnisse besitzen, waren wir auf die Hilfe der Italiener angewiesen, die immer sehr freundlich und hilfsbereit waren.

Insgesamt entsprach die Route der Beschreibung, die maximale Steigung der Strecken von 450 m war auch für uns zu bewältigen. Wir hatten 21-Gang-Räder ausgesucht, die für die steilste Strecke gut geeignet waren.

Die mechanischen Räder waren technisch ok, gut aufgepumpt und hatten jeweils aufgeteilt, Seitentasche mit Werkzeug, bzw. Luftpumpe und Kette. Allerdings war der Ersatzreifen mit einem Ventil ausgestattet, das nicht zum Originalventil passte und damit auch nicht zur Luftpumpe.

Das Ebike war sehr störanfällig. Schon 1 Tag vor der Fahrt gab uns der Hotelier den Akku und das Ladegerät mit der Bitte, das Gerät doch bereits jetzt aufzuladen. Die Ladeanzeige änderte sich aber nicht. Freddy, den wir auch deswegen zum Hotel gebeten hatten, nahm den Akku mit und brachte einen bereits aufgeladenen Ersatzakku mit. Dieser ließ sich nach Bärbels Erfahrung auch nicht aufladen. Er hielt jedoch bis zum Ende der Tour durch. Ebenso musste Freddy einen Imbusschlüssel mitbringen, um die Sitzhöhe beim Ebike anzupassen.

Hotels

Wir haben, vielleicht wegen der Vorsaison Hotels mit 3 Sternen erhalten, bei denen die Bedienung immer gut und freundlich war.

Wir hatten nach der Venedig-Tour mit gutem Frühstück gerechnet, wurden aber positiv überrascht. Überall konnten wir uns entweder selbst bedienen, und damit auch Art und Menge des Kaffees bestimmen, oder den entsprechenden Kaffee bestellen. Müsli, wenn auch nicht immer die gewünschte Sorte, gab es fast überall. Brot gab es selten, meist nur die einfachen weissen Brötchen oder Croissants, dazu Wurst, Marmeladen, Nutella o.ä. und manchmal auch Rührei und Würstchen.

Die Zimmer waren alle sauber, ausreichend groß (um z.B. Wäsche zu trocknen und zu sortieren).

Die Badezimmer hatten mindestens eine Dusche.

Die Betten waren alle relativ fest. Die Bettdecken waren am Fußende festgesteckt. Im Unterschied zur Venedig-Tour gab es keine lärmenden Klimaanlagen.

TV gab es überall.

Rezeption: In Südtirol wurde deutsch gesprochen, in Slovenien slovenisch und englisch, in Friaul italienisch und englisch.

Lage: Alle Hotels waren nahe am Ortskern und leicht zu finden.

 

Essen und Trinken

Essen und Trinken unterwegs: In Südtirol und in Kärnten gab es einige Restaurants, denen Radfahrer willkommen waren. In Slovenien gab es zunächst wenig Restaurants. Viele hatten noch geschlossen, Südtirol, Friaul.

Günstige einfache Getränke und Snacks gab es hier und in zahlreichen Bars und Pizzerien. Kaffee und Wasser deutlich günstiger als in Deutschland, Wein in der Regel auch, Bier allerdings relativ teuer. Kleine Snacks oder Pizzas wurden für 3 bis 8 € angeboten und waren zwar nicht vollwertig, aber „mal was anderes“. An den Zielorten gab es Restaurants in allen Preisklassen, die wir allerdings nicht getestet haben. Wir haben uns meistens nach Dusche und Umkleiden etwas Kultur angesehen …und uns in der Nähe etwas Passendes gesucht.